Škoda Octavia

50 Jahre Škoda Octavia - ein Beststeller feiert Geburtstag


Vom Start weg sorgte er damals für Furore: der Škoda Octavia – und das vor 50 Jahren. Bereits 1959 wurde erstmals ein Fahrzeug der Tschechen unter diesem Namen vorgestellt.

Hießen die Vorläufer noch 1101 oder 440, wählte man jetzt die Bezeichnung Octavia, um das neue Modell auch auf dem internationalen Markt erfolgreich anzubieten. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für die Zahl Acht ab. Denn der Octavia war das achte Modell, das Škoda nach dem Zweiten Weltkrieg produziert hat. Wesentliche Neuerung der viersitzigen Limousine war eine verbesserte Vorderachse mit Einzelradaufhängung. Sie sorgte nicht nur für besseren Komfort, sondern auch für ein sichereres Fahrverhalten des geräumigen Zweitürers.

Keine Baureihe symbolisiert bei Škoda so deutlich den Aufbruch in die Moderne wie der Octavia. Das gilt ebenso für die 1996 vorgestellte Limousine. Mit diesem ersten vollständig unter VW-Regie entwickelten Škoda lebte der Modellname wieder auf. Er ist heute der Bestseller im Modellprogramm und hat – wie kein anderes Fahrzeug je zuvor – Škoda Geschichte geschrieben. Mit mehr als zwei Millionen Einheiten ist er der meistverkaufte Škoda aller Zeiten, knapp gefolgt vom Fabia.Der Octavia diente sogar als Basis für den Geländewagen Trekka, der ab 1966 in Neuseeland gebaut wurde. Die Konstruktion des zuverlässigen Wagens auf einem verkürzten Octavia Chassis stammte vom pensionierten Škoda Ingenieur Josef Velebný. Der Trekka wurde auch nach Australien, Indoniesien, Samoa sowie auf die Fidschi-Inseln exportiert. Bis 1972 entstanden 2.300 Fahrzeuge dieses Typs.

Das Jahr 2009 steht ganz im Zeichen des goldenen Octavia-Jubiläums – die Klassik-Abteilung von Škoda wird den historischen Octavia in diesem Jahr mehrmals bei Oldtimer-Veranstaltungen einsetzen.
Die nächste beginnt schon kommende Woche: Bei der AvD-Histo-Monte vom 12. bis zum 15. Februar 2009 wollen Matthias Kahle und Peter Göbel mit einem Octavia TS Baujahr 1961 ihren Gesamtsieg vom letzten Jahr verteidigen.

Die anspruchsvolle Oldtimer-Veranstaltung mit einer Gesamtdistanz von rund 2000 Kilometern folgt den Spuren der legendären Rallye Monte-Carlo. Dort spielten die Škoda Octavia schon ab 1959 eine erfolgreiche Rolle. Mehrfach gewannen Teams mit der Limousine aus Mladá Boleslav die besonders hart umkämpfte 1,3-Liter-Klasse. 1961 erreichte der Finne Esko Keinänen neben dem Klassensieg sogar den sechsten Platz im Gesamtklassement.



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