Oldtimerwissen

Historische Kraftfahrzeuge
Der Eintrag des „Historisches Kraftfahrzeug“- Status in den Typenschein und in weiterer Folge in den Zulassungsschein kann nur durch die zuständige Genehmigungsbehörde (Typisierungsstellen) erfolgen. Bei der Prüfstelle ist der Typenschein bzw. die Einzelgenehmigung vorzulegen, weiters ist die Vorführung des Fahrzeuges erforderlich, wobei auch ein Gutachten eines Sachverständigen für Historische Kraftfahrzeuge verlangt werden kann. Dieses hat auch Aussagen zur Originalität und dem Erhaltungszustand zu beinhalten, wobei zumindest der Erhaltungszustand 3 (guter Allgemeinzustand) nachgewiesen werden muss. Die Entscheidung über die Beibringung zusätzlicher Nachweise obliegt der Genehmigungsbehörde.

Fahrbeschränkung
Historische Kraftwagen dürfen nur an 120 Tagen pro Jahr verwendet werden, historische Krafträder nur an 60 Tagen pro Jahr. Über diese Verwendung sind fahrtenbuchartige Aufzeichnungen zu führen und der Behörde auf Verlangen vorzulegen. Die Eintragung in das Fahrtenbuch. ist so zu führen, dass die jeweilige Fahrt vor Antritt ausgefüllt sein muss. Die Eintragung muss Datum, Zweck der Fahrt und Standort enthalten. Nachträglich ist das Ziel und die zurückgelegten Kilometer zu ergänzen. Das Fahrtenbuch ist ständig mitzuführen und 5 Jahre aufzubewahren. Neben der Fahrtenbuchaufzeichnung gibt es zusätzlich die Möglichkeit über einen speziellen Versicherungsvertrag, sowie der Hinterlegung der Kennzeichen bei der Behörde und den Nachweis über einen Fahrtenschreiber oder Kontrollgerät.

"Pickerl"-Intervalle
Die wiederkehrende Begutachtung (§57a) ist bei historischen Kraftfahrzeugen alle zwei Jahre durchzuführen - nur nachdem der Eintrag „Historisches Kraftfahrzeug in Typen- bzw. Zulassungsschein erfolgt ist.


(Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie)


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