Emotionale Geschichten von Mercedes-Benz Fahrern

Im Jubiläumsjahr des Automobils sprechen Mercedes-Benz Fahrer über ihr Leben und die besondere Verbindung zu ihren Fahrzeugen. Die Regisseure Austin Lynch und Jason S. stellen die emotionalen Geschichten in bewegenden Interviews filmisch dar. Für die „Mercedes-Benz Interviews“ ist das Regisseur-Duo aus New York, Austin Lynch und Jason S., quer durch Deutschland gereist und hat mit zahlreichen Mercedes-Benz Fahrern über deren Leben, ihre automobile Leidenschaft und die emotionale Bindung zu ihren Fahrzeugen gesprochen. „Die Interview-Reise durch Deutschland war für uns eine sehr erlebnisreiche Zeit. Wir haben so viele unterschiedliche Menschen kennengelernt – aber alle hatten eine Gemeinsamkeit: die Liebe zu ihrem Mercedes-Benz.“

Zum 125. Jubiläum zeigt Mercedes-Benz das Automobil aus einer besonders emotionalen Perspektive. Im Mittelpunkt der „Mercedes-Benz Interviews“ stehen die Autofahrer und deren ganz besondere Verbindung zu ihren Fahrzeugen. Die preisgekrönten amerikanischen Regisseure und Dokumentarfilmer Austin Lynch und Jason S. sprechen mit Menschen aus ganz Deutschland über deren automobile Leidenschaft und emotionale Bindung zu ihren Fahrzeugen. Entstanden sind filmische Kurzporträts, die bewegende Lebensgeschichten in eindrucksvollen Bildern erzählen. Menschen aus verschiedenen beruflichen und gesellschaftlichen Bereichen reden offen und unverstellt über ihr Leben und berichten von der besonderen Bedeutung ihres Autos.
„Die Interviews sind eine Hommage an alle Mercedes-Benz Fahrer. Wir möchten im Jubiläumsjahr die Menschen in den Mittelpunkt stellen und ihre tief empfundene Autoleidenschaft künstlerisch darstellen“, sagt Harald Schuff, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBVD).

Patrick Kistenpfennig (39), Unternehmer aus Mainz Patrick Kistenpfennig ist Vertriebsvorstand des von seinem Vater gegründeten Familienunternehmens. Von seinem Vater hat er auch die Leidenschaft für Autos in die Wiege gelegt bekommen. Sein Faible für besondere Wagen hat Kistenpfennig sich bis heute bewahrt. Als Familienauto fährt er – heute selbst Vater von vier Kindern – einen siebentürigen „E 260 lang“, den er von einem Diplomaten in der Schweiz erwarb. „Wir haben ein fahrendes Wohnzimmer und jeder hat sein eigenes Fenster. Das war für die Kinder das Ausschlaggebende. Die anderen Autofahrer machen beim Überholen den Daumen hoch und wollen sich oft vor dem Wagen fotografieren lassen.“

Ursula Hillgruber (66), Oldtimer-Sammlerin aus der Nordheide Ihre Liebe zum Motorsport entdeckte Ursula Hillgruber schon früh. Das lag vor allem an ihrem Vater – einem begeisterten Motorradfahrer. Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie vor 30 Jahren den Mercedes-Benz 300 SL Club. Sie nahmen mehrmals jährlich an verschiedenen Rallyes teil, darunter auch die berühmte Mille Miglia. Ihr Mann fuhr einen 300 SL Roadster und sie saß – als eine der ersten Frauen – am Steuer eines 300 SL Gullwing vom Baujahr 1955. „Die Flügeltüren sind faszinierend und der Sound ist unbeschreiblich. Im Sommer hole ich früh morgens mein Auto aus der Garage und dann fahre ich durch die Heide. Das genieße ich, das ist für mich das Allerschönste.“

Eberhard Weilke (41), Unternehmer aus Plochingen Der aus der Nähe von Stuttgart stammende Eberhard Weilke entwickelte seine Leidenschaft für das Automobil als Taxifahrer während seines Lehramtsstudiums. Heute ist Weilke als selbstständiger Wandverkleidungs-Importeur tätig. Seine Berührungspunkte mit Mercedes-Benz sind vielfältig: Seinen ersten Mercedes hat er von seinem Onkel geerbt. Später wurde er Mitglied eines Mercedes-Benz Clubs, bei einem Treffen lernte er seine heutige Frau kennen. Im Club entdeckte Weilke auch seine andere große Liebe: „Knöpfle“ – einen alten Mercedes-Benz Abschleppwagen. „Zu ‚Knöpfle’ habe ich eine ganz besondere Beziehung, für mich hat er etwas Menschliches. Als ich den Wagen das erste Mal sah, wusste ich: Er ist einzigartig - er ist das Automobil in seiner reinsten Form.“

Werner Henke (53), Gründer von „Reisen ohne Grenzen“ aus Aschaffenburg Bereits zu Studienzeiten war es seine Lieblingsbeschäftigung, ein Auto zu mieten und durch die Berge zu fahren. Nach dem Medizinstudium übernahm Werner Henke die Apotheke seines Vaters, produzierte spezielle Arzneimittel für Chemotherapien und expandierte so stark, dass er vor zwei Jahren seinen Betrieb an einen Konzern verkaufen konnte. Mit seinem Mercedes-Benz Reisebus in der Ausstattung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft betreibt Henke seitdem das soziale Projekt „Reisen ohne Grenzen“. Er unternimmt Tagesausflüge mit Sozialhilfeempfängern, Menschen in finanzieller Not und körperlich Beeinträchtigten. „Auf der Autobahn drehen sich die Beifahrer beim Überholen nach dem Bus um. Das liegt ganz klar an diesem besonderen Design. Wenn ich die Fahrgäste abends wieder zu Hause absetze, fangen sie hinten an zu singen: ‚So ein Tag, so wunderschön wie heute.’ Ich kriege Gänsehaut, wenn ich das erlebe.“

Gorden Wagener (42), Chef-Designer der Daimler AG in Stuttgart Schon in seiner Kindheit begeisterte sich Gorden Wagener für Autos und Malerei. Später studierte er Industriedesign und spezialisierte sich am Royal Collage of Art in London auf Autodesign. Mit 39 Jahren wurde er Chefdesigner der Daimler AG. „Das schöne am Design ist, dass Sie sehen, was Sie tun. Erst das Modell, dann in großer Stückzahl auf der Straße. Das Auto dann zu fahren, ist immer ein ganz besonderer Moment. Das ist das Besondere in unserer Branche und daran, bei Mercedes-Benz zu arbeiten.“

Helmut Kröger (69), Bestattungs-Unternehmer aus Sankt Augustin Seine berufliche Laufbahn begann der musikbegeisterte Rheinländer als Funker bei der Marine. Nach über sechs Jahren auf hoher See kehrte Helmut Kröger zurück nach Deutschland und gründete zusammen mit seiner Frau und seiner Schwester ein Bestattungsunternehmen. Höhepunkt seiner Arbeit war die Überführung des berühmten ungarischen Komponisten Béla Bartók aus dem französichen Cherbourg nach Budapest - ein Auftrag, den er Mercedes-Benz zu verdanken hat. „Wir hatten einen Mercedes der S-Klasse zu bieten. Und meiner Meinung nach gab das den Ausschlag. Es ware eine sehr bewegende Fahrt: Die Leute standen an den Straßen und warfen Blumen auf das Auto, so dass wir teilweise über einen Blumenteppich fuhren. Eine Rose hatte sich an der Antenne verhakt und flatterte dann im Wind bis nach Budapest."

Resa Safari (41), Taxi-Unternehmer aus Hamburg Der im Iran geborene Hamburger verwirklichte sich nach dem Studium der Elektrotechnik und einer Ausbildung als Koch seinen Traum vom Taxiunternehmer. Resa Safaris größter Wunsch ist, dass der Fahrgast sich bei ihm wohl fühlt. Mit seiner auffälligen Mercedes-Benz E-Klasse gehört er zu den bekanntesten Taxifahrern Hamburgs. „Der E 350 als Taxi ist mein absoluter Traum. Es ist einfach mein zweites zu Hause, im wahrsten Sinne des Wortes. Mercedes-Benz zeichnet eine unglaubliche Eleganz aus. Überall wo ich lang fahre, werde ich angelächelt, an der Ampel geht immer der Daumen hoch.“

Dr. Christin Kreutzburg (38), Psychologin bei Mercedes-Benz in Böblingen Ihr Faible für Autos entwickelte die gebürtige Brandenburgerin Christin Kreutzburg schon früh. Bereits mit 14 Jahren durfte sie sich heimlich und unter Aufsicht des Vaters an das Steuer des elterlichen Trabis setzen. Nach dem Mauerfall zog Kreutzburg zum Studium nach Berlin und entdeckte die Faszination der Marke Mercedes-Benz. Heute beschäftigt sie sich auch beruflich mit der Leidenschaft für das Automobil: Die promovierte Psychologin ist bei Mercedes-Benz in der Kundenforschung tätig. Ihre berufliche Mission ist es, die Autos ständig an die sich wandelnden Wünsche der Fahrer anzupassen. „Es ist bewegend, wenn mir die Kunden gegenüber sitzen und sie von der Marke und ihrem Fahrzeug schwärmen. Diese Begeisterung ist ein großer Ansporn für mich, die Anforderungen und Wünsche unserer Kunden zu erfüllen.“
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