Ur-Lloyd LP 300 von 1950 Garagenfund mit Millionenwert - Bugatti 57S Atalante

02. Januar 2009: Einen wahren Schatz haben Angehörige nach dem Tod eines englischen Arztes in dessen Garage entdeckt: einen äußerst seltenen Bugatti aus dem Jahre 1937. „Wir können es gar nicht glauben“, sagte der Neffe des verstorbenen Besitzers Harold Carr der Zeitung „Evening Chronicle“. Von dem Bugatti Type 57S Atalante wurden damals nur 17 Stück produziert. Der Zweisitzer erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 210 Kilometern pro Stunde - und das in einer Zeit, in der die meisten Autos nur halb so schnell waren.

Der Wagen soll am 7. Februar in Paris versteigert werden und dabei einen Preis von mehr als sechs Millionen Pfund (6,2 Millionen Euro) erzielen. Zuvor muss das Schmuckstück allerdings erst noch gründlich entstaubt werden. Besonders wertvoll für Liebhaber von Oldtimern ist das Fahrzeug auch deshalb, weil noch alle Originalteile intakt sind. James Knight vom Auktionshaus Bonham's feierte den Fund als eine der letzten großen Oldtimer-Entdeckungen. Der Zweisitzer sei in einem guten Zustand, sagte Knight. Seit etwa 1960 stand er in der Garage von Harold Carr in Newcastle im Nordosten Englands mit gefahrenen 42.299 Kilometern auf dem Tachometer. Der erste Besitzer des Wagens war der britische Rennfahrer Earl Howe.

Das von Ettore Bugatti 1909 gegründete Autowerk brach in den 40er Jahren zusammen. Der Volkswagenkonzern erwarb 1998 die Rechte an dem legendären Firmennamen und baute den Supersportwagen Bugatti Veyron - eines der schnellsten und teuersten Autos der Welt.


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